Erik’s Fundstücke

Prozentrechnung auf amerikanisch

Der Moderator des Gesprächs, Kernel-Entwickler James Bottomley wies auf eine interne Studie von Intel hin, aus der hervorgehe, dass der Kernel bei jedem neuen Release um zwei Prozentpunkte an Leistung einbüße. Für die letzten zehn Releases beziffere sich der Performance-Verlust auf zwölf Prozent.

12%? Hmm... merkwürdiger Wert. Also dann rechnen wir mal nach:

Release 1: 100,00 * 0,98 = 98,00
Release 2: 98,00 * 0,98 = 96,04
Release 3: 96,04 * 0,98 = 94,12
Release 4: 94,12 * 0,98 = 92,24
Release 5: 92,24 * 0,98 = 90,40
Release 6: 90,40 * 0,98 = 88,60 // da hätten wir schon fast die 12%
Release 7: 88,60 * 0,98 = 86,83
Release 8: 86,83 * 0,98 = 85,10
Release 9: 85,10 * 0,98 = 83,40
Release 10: 83,40 * 0,98 = 81,73 // also 18,27% ;-)

Musikindustrie will Geld für's Probehören

Da muss doch noch irgendwo Geld zu holen sein. So mag man bei der Musikindustrie gedacht haben und ist auf die Idee gekommen, dass Apple und Kundschaft doch für das Anhören der 30-Sekunden-Hörproben im iTunes Store eine so genannte "Aufführungsgebühr" zahlen könnten.

Ok, dass der eine oder andere Manager, speziell in der Musikindustrie nicht zu den Allerhellsten gehören ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Wie sonst ist der Versuch zu erklären, für das Probehören von Musiktiteln eine Gebühr verlangen zu wollen? Das wäre ebenso unsinnig wie Eintritt für's Kaufhaus zu verlangen.

Umsatz mit Musik macht man heute entweder mit Konzerten, Merchandising oder eben indem man mehr Service bietet als die kostenlose Konkurrenz - nicht indem man den Kauf erschwert. Sie werden's nicht mehr lernen, vermute ich.

Heyway Pro ist da

Endlich: keine Ads mehr und die Möglichkeit, eine Nachricht im SMS- Stil an den Empfänger zu schicken. Preis: moderate 0,79€.

T-Mobile und das leidige Thema Tethering #esreicht

Wer selber Druck machen will; Gruppe http://bit.ly/tmobile-esreicht bei Facebook unterstützen, bei Twitter mit dem Hashtag #esreicht kommentieren und unter 2202 seinen Unmut bei der Hotline äussern (es wird eine Strichliste zu Tethering-Beschwerden geführt!).

Was ich soeben getan habe: Anruf bei der Timo Beil Hotline, wann denn mit der Freigabe der Tethering-Funktion für Complete-Kunden der 1. Generation zu rechnen sei. Blabla zur Kenntnis genommen und um Call-ID für Rückfragen gebeten.

Mafia Spam ohne Ende

Einfach mal hin und wieder in Settings -> Connections schauen, wer so alles Zugriff auf den Twitter-Account hat. Dienste, die schreibend Zugriff auf euren Account haben können in fremdem Namen DM's schreiben - und Spam nervt!

Entblößte Grazie, mit jugendlichem Galan

Schon klar, sowas klickt ihr wieder. Ihr Ferkel! Hier geht's nur um die Kultur!

Verbesserungen beim Twittelator

Version 3.2 steht wohl vor der Tür und Andrew hat u.a. das Scrolling und die DM Views verbessert:

I improved scrolling in 3.2 coming next week. 3.2 Message Sent and Received are in the same view  for easy ref.

Filter idea is good, other fires burning hotter right now though


Vielleicht kommt ja auch der Textfilter in einer der nächsten Versionen - wenn genügend Nachfrage da ist.

Catch of the day: FStream für's #iPhone

Ein kostenloser Streaming-Client für's iPhone, der mich bisher echt überzeugt hat. Ihr könnt eure Lieblingssender jetzt hören, wo immer ihr seid.

Hier ein paar Streaming-URL's für den Schnellstart:

SWR1: >
To play mp3s in your browser, you will need to have Javascript turned on and have Flash Player 9 or better installed.
SWR3: >http://www.swr3.de/wraps/swr3_mp3.m3u.php
Die Neue 107.7: >http://www.dieneue1077.de/1077_cms/stream/80_besterrockundpop.php

Natürlich gehen auch die üblichen Shoutcast-URL's

Unser tägliches Verbot präsentiert uns heute: Joachim Hermann (CSU)

Bekanntlich ist die frühzeitige Bekanntgabe solcher Prognosen vor dem Schließen der Wahllokale verboten, um nicht noch das Wahlverhalten und damit das Wahlergebnis zu beeinflussen. Als ob das für die Umfrageinstitute nicht schon ärgerlich genug wäre, droht ihnen nun auch noch die Ministerkeule. Die schwingt der bayerische Innenminister Joachim Hermann (CSU), wenn er gleich über das komplette Verbot von Wählerbefragungen an Wahltagen nachdenkt.

Joachim Hermann von der Zensursula-Schwesterpartei möchte die Exit-Polls also am liebsten gleich verbieten. Klar: man verbietet ja auch die Autos, wenn Verkehrsregeln missachtet werden.

Komisch, dass gerade die Politiker der Zensur- und Verbotsparteien, also die, die gerne alles wegsperren möchten von dem sie keine Ahnung haben ein etwas merkwürdiges Verhältnis zum Datenschutz haben: Hermanns Parteifreund Patrick Rudolph, von dessen Twitter-Account die mutmaßlichen Umfragedaten kommen streitet ja ab, diese gepostet zu haben. Das lässt folgende zwei Schlüsse zu: entweder er lügt wie gedruckt oder er ermöglicht Hinz und Kunz den Zugriff auf Daten, die der Geheimhaltung unterliegen.